Bei medizinischer Hypnose
Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker nach innen. Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder, frühere Erfahrungen oder persönliche Ressourcen können unmittelbar in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.
Wenn Sie die Ursache nicht kennen – psychosomatische Beschwerden aber weiterhin spürbar sind
Die Therapie nach Dr. Yager bietet einen strukturierten Zugang zu unbewussten Konditionierungen und inneren Verknüpfungen. Die ursprüngliche Ursache muss dabei nicht immer bewusst bekannt sein; auch eine ausführliche Schilderung belastender Inhalte steht nicht zwangsläufig im Mittelpunkt. Als Heilpraktikerin Wenke Prokopp nutze ich die Yager-Therapie in meiner Naturheilpraxis in Erfurt bei emotionalen und psychosomatischen Anliegen.

Manche Belastungen lassen sich gut erklären. Bei anderen bleibt unklar, warum eine bestimmte Angst, eine körperliche Reaktion oder ein hartnäckiges Verhaltensmuster immer wieder auftritt. Manchmal wurden körperliche Beschwerden ärztlich bereits abgeklärt und als psychosomatisch eingeordnet – das Symptom ist jedoch weiterhin da. Vielleicht haben Sie bereits viel nachgedacht und analysiert. Trotzdem verändert sich die Reaktion nicht. Oder Sie möchten nicht jedes belastende Erlebnis ausführlich erzählen oder bewusst erneut durchleben.
Die Yager-Therapie gehört in meiner Praxis zum psychosomatisch orientierten Behandlungsweg – individuell, zielgerichtet und mit einem transparenten Ablauf. Ob die Methode zu Ihrer Situation passt, wird nach dem kostenfreien Telefonat in der ausführlichen psychosomatisch orientierten Anamnese eingeordnet.
Die Therapie nach Dr. Yager, auch Yager-Code oder Yager-Therapie genannt, wurde von Dr. Edwin Yager entwickelt. Das Verfahren arbeitet mit der Annahme, dass gegenwärtige emotionale, verhaltensbezogene oder körperliche Reaktionen durch frühere Erfahrungen und erlernte Verknüpfungen beeinflusst sein können.
Eine Reaktion, die früher Schutz oder Orientierung gegeben hat, kann unter veränderten Lebensbedingungen weiterhin automatisch auftreten. Der bewusste Verstand kann den Zusammenhang möglicherweise erklären. Die automatische Reaktion verändert sich dadurch jedoch nicht immer.
Innerhalb des Yager-Modells werden solche Konditionierungen gezielt und strukturiert bearbeitet. Der therapeutische Fokus liegt darauf, unbewusste Verknüpfungen dort zu verändern, wo sie heute noch wirksam sind – ohne vorschnell festzulegen, welche Erfahrung oder Situation dahinterstehen muss.
Dr. Yager verwendete für einen zentralen Bestandteil seiner Methode den Begriff „Zentrum“. Damit ist innerhalb des therapeutischen Modells eine innere Instanz gemeint, die über den unmittelbar bewussten Verstand hinaus mit Erfahrungen, Verknüpfungen und persönlichen Ressourcen arbeiten kann.
Das „Zentrum“ ist keine von außen handelnde Kraft und kein übernatürliches Wesen. Der Begriff beschreibt ein Arbeitsmodell, mit dem unbewusste innere Prozesse strukturiert angesprochen werden. Während der Sitzung leite ich Sie Schritt für Schritt an, einen persönlichen Zugang zu diesem Modell aufzubauen.
Rückmeldungen können beispielsweise als Wörter, Zahlen, Farben, Bilder, Körperempfindungen, ein inneres Wissen oder andere persönliche Signale wahrgenommen werden. Nicht jeder Mensch erlebt den Prozess auf dieselbe Weise. Entscheidend ist nicht, ob sich etwas außergewöhnlich anfühlt, sondern ob innerhalb der Methode eine klare Zusammenarbeit möglich ist.
Die Yager-Therapie verlangt nicht zwangsläufig, dass Sie jede mögliche Ursache finden und ausführlich beschreiben. Innerhalb der Methode kann mit Konditionierungen gearbeitet werden, während belastende Einzelheiten teilweise außerhalb der bewussten Aufmerksamkeit bleiben.

Für eine verantwortungsvolle Begleitung benötige ich dennoch ausreichende Informationen zu Ihrem aktuellen Anliegen, relevanten Diagnosen, Ihrer Vorgeschichte und dem notwendigen therapeutischen Rahmen.
Erlernte Reaktionsmuster zeigen sich nicht nur in Gedanken, Gefühlen oder Verhalten. Emotionale Anspannung kann mit körperlichen Reaktionen einhergehen – beispielsweise mit Veränderungen von Atmung, Muskelspannung, Herzschlag oder Verdauung.
Körperliche Beschwerden können viele Ursachen haben und sollten medizinisch abgeklärt werden. Im psychosomatisch orientierten Weg betrachten wir zusätzlich, ob emotionale Auslöser, innere Bewertungen und körperliche Reaktionen erkennbar miteinander auftreten. Die Yager-Therapie kann in Betracht kommen, wenn solche Zusammenhänge für Ihr Anliegen eine Rolle spielen und der therapeutische Rahmen dafür geeignet ist.
Die Yager-Therapie ist keine klassische Hypnosebehandlung. Sie nutzt jedoch eine stark nach innen gerichtete, fokussierte Aufmerksamkeit. Eine formale Hypnoseeinleitung ist nicht zwingend erforderlich; im Verlauf kann sich ein leichter tranceähnlicher Zustand entwickeln.
Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker nach innen. Gefühle, Körperempfindungen, innere Bilder, frühere Erfahrungen oder persönliche Ressourcen können unmittelbar in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.
Im Mittelpunkt steht die strukturierte Kommunikation mit dem innerhalb der Methode als „Zentrum“ bezeichneten Arbeitsmodell. Mögliche Ursachen oder Konditionierungen müssen nicht vollständig in das bewusste Erleben gelangen und daher möglicherweise weder bildhaft wahrgenommen noch ausführlich erzählt werden.
Auch während der Yager-Therapie bleiben Sie ansprechbar und aktiv beteiligt.
Medizinische Hypnose kennenlernen →In meiner Praxis nutze ich die Therapie nach Dr. Yager vor allem bei emotionalen und psychosomatisch orientierten Anliegen. Dazu können gehören:

Nicht jedes Anliegen eignet sich für die Yager-Therapie. Wenn belastende oder traumatische Erfahrungen und konkrete innere Bilder im Vordergrund stehen, kann beispielsweise EMDR als traumasensibler Zugang geeigneter sein. Bei akuten psychischen Krisen oder schweren psychischen Erkrankungen ist eine fachärztliche oder psychotherapeutische Versorgung erforderlich.
Vom ersten Kontakt bis zur Integration in den Alltag stehen Ihr Anliegen, ein konkretes Ziel und ein sicherer therapeutischer Rahmen im Mittelpunkt.
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Mehr InformationenSie schildern mir, was Sie aktuell belastet. Wir klären erste Fragen und schauen gemeinsam, ob ein psychosomatisch orientierter Behandlungsweg grundsätzlich infrage kommen könnte.
Der erste kostenpflichtige Termin dient einer ausführlichen Aufnahme und fachlichen Einschätzung. Dabei berücksichtige ich Ihr Anliegen, Ihre gesundheitliche und persönliche Vorgeschichte, bekannte Diagnosen, Medikamente, bisherige Behandlungen, wiederkehrende Muster und vorhandene Ressourcen.
Gemeinsam formulieren wir ein konkretes Ziel. Dabei geht es nicht nur darum, was Sie nicht mehr erleben möchten, sondern auch darum, was stattdessen in Ihrem Alltag möglich werden soll.
Ich erkläre Ihnen den Ablauf und den Begriff des „Zentrums“. Sie erhalten Zeit, Fragen zu stellen und Ihren persönlichen Weg für innere Rückmeldungen kennenzulernen.
Während der Sitzung leite ich Sie durch eine fest aufgebaute Abfolge von Schritten. Innerhalb des Yager-Modells werden mögliche frühere Konditionierungen betrachtet und aus heutiger Perspektive neu eingeordnet. Die zugrunde liegenden Inhalte müssen nicht zwangsläufig vollständig bewusst werden.
Nach der Sitzung besprechen wir, wie Sie den Prozess erlebt haben. Manche Wahrnehmungen zeigen sich unmittelbar, andere erst in einer späteren Alltagssituation. Der weitere Weg wird anhand Ihres individuellen Verlaufs geplant.
Die Yager-Therapie ist als Kurzzeittherapie über mehrere aufeinander abgestimmte Sitzungen angelegt. Manche Anliegen lassen sich schneller bearbeiten, andere benötigen etwas mehr Zeit. Gemeinsam schauen wir, was sich bereits verändert oder neu gezeigt hat, und stimmen die weiteren Sitzungen gezielt darauf ab. Wie sich der therapeutische Prozess entwickelt, ist dabei von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Sie sitzen oder liegen in einer für Sie angenehmen Position. Ich führe Sie mit klaren, verständlichen Anleitungen durch den Prozess. Sie richten Ihre Aufmerksamkeit nach innen und geben mir die Rückmeldungen, die für die nächsten Schritte benötigt werden.
Sie behalten jederzeit die Kontrolle darüber, was Sie mitteilen möchten. Sie können Fragen stellen, eine Pause einlegen oder die Sitzung unterbrechen. Die Yager-Therapie ist kein Test, den Sie bestehen müssen. Es geht nicht darum, besonders fantasievoll zu sein, die „richtigen“ Bilder zu sehen oder eine außergewöhnliche Erfahrung zu erzeugen.
P. S. kam mit ständigem Grübeln, negativen Gedanken, Ängsten und inneren Blockaden in meine Begleitung. Nach dem ersten Telefonat und der ausführlichen Aufnahme wurden ein Behandlungsplan und konkrete Ziele vereinbart. Ein Bestandteil des therapeutischen Weges war die Therapie nach Dr. Yager.
„Nach der Therapie fühle ich mich deutlich leichter, befreiter und gelassener.“
„Durch die offene und ruhige Art von Frau Prokopp hat man sich schnell wohl, vertraut und verstanden gefühlt. Man konnte die Themen immer offen und ehrlich ansprechen.“
P. S. · persönliche Rückmeldung
Diese Rückmeldungen beschreiben persönliche Erfahrungen aus meiner Praxis. Wie sich die Therapie entwickelt und welche Veränderungen möglich sind, ist individuell und lässt sich nicht verbindlich vorhersagen.
Die Therapie nach Dr. Yager gehört zu meinen fachlichen Spezialisierungen innerhalb des psychosomatisch orientierten Behandlungsweges. Meine Qualifikation umfasst unter anderem fundierte Aus- und Weiterbildungen in der Therapie nach Dr. Edwin Yager, einen Masterabschluss in der Yager-Therapie, eine Ausbildung bei Dr. Norbert Preetz sowie ergänzende Qualifikationen in medizinischer Hypnose, Hypnoanalyse und EMDR.
Als Co-Autorin des Fachbuches „Das Yager-Code-Kompendium“ von Dr. Norbert Preetz habe ich drei dokumentierte Behandlungsfälle aus meiner eigenen Praxis eingebracht.
Mehr über Wenke Prokopp und ihre Qualifikationen →Dr. Norbert Preetz, einer meiner Ausbilder in Hypnotherapie und in der Therapie nach Dr. Edwin Yager, spricht in diesem Video über Hypnose. Auf seine Empfehlung zeige ich den Beitrag auch hier als ergänzenden Einblick.
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Mehr InformationenNein. Die Methode ermöglicht auch eine Arbeit mit möglichen Konditionierungen, deren ursprüngliche Zusammenhänge nicht vollständig bewusst bekannt sind.
Nicht zwangsläufig. Welche Informationen für einen sicheren therapeutischen Rahmen notwendig sind, klären wir transparent und achtsam.
Nein. Die Yager-Therapie ist kein klassisches Hypnoseverfahren und setzt keine tiefe Trance voraus.
Die klare Struktur kann für Menschen hilfreich sein, die stark über den Verstand arbeiten oder ihre Belastung immer wieder analysieren. Entscheidend bleiben die individuelle Ausgangssituation und wie Sie sich auf den Prozess einlassen können.
Der Begriff wird Ihnen von mir im ersten Praxistermin ausführlich erklärt. Sie müssen nicht an eine bestimmte innere Instanz glauben. Das „Zentrum“ ist ein Arbeitsmodell der Methode.
Nicht unbedingt. Ein Teil der Arbeit kann stattfinden, ohne dass die zugrunde liegenden Inhalte vollständig bewusst werden. Manche Menschen gewinnen dennoch persönliche Einsichten.
Für den Ersttermin mit Anamnese und für Folgetermine sind jeweils bis zu 75 Minuten vorgesehen. Bei einer umfangreichen Vorgeschichte kann die Aufnahme mehr Zeit benötigen. Diese Zeitplanung gilt gleichermaßen für medizinische Hypnose, Yager-Therapie und EMDR.
Das lässt sich nicht pauschal festlegen. Im psychosomatisch orientierten Weg liegt der Rahmen häufig bei etwa vier bis acht Sitzungen – abhängig vom Anliegen, dem Ziel, der Ausgangssituation und dem individuellen Verlauf. Eine feste Sitzungszahl oder ein bestimmtes Ergebnis lässt sich vorab nicht versprechen.
Die Verfahren arbeiten unterschiedlich. EMDR kann insbesondere bei belastenden Erfahrungen und den damit verbundenen inneren Bildern in Betracht kommen. Die Yager-Therapie arbeitet strukturiert mit möglichen unbewussten Konditionierungen. Welcher Zugang geeigneter erscheint, wird individuell eingeordnet.
Nein. Die Therapie nach Dr. Yager in meiner Naturheilpraxis ersetzt keine notwendige ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische oder notfallmedizinische Versorgung.
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