Alte Gefühle – Neue Dramen. Der Rote Faden im Leben.

Manchmal haben wir das Gefühl, dass sich bestimmte Verhaltensmuster in unserem Leben immer wieder wiederholen. Die Reaktivierung negativer Gefühle. Emotionen wie „ Ich fühle mich so klein!“, Minderwertigkeit, Ängste wie nicht gesehen zu werden, betrogen zu werden, allein gelassen oder nicht wertgeschätzt zu werden.

Wieder wachgerufe Gefühle. Alltagsreize als Auslöser alter Muster und Verletzungen.

Wer kennt das nicht, dass bei bestimmten Liedern/Songs längst vergessene Gefühle wieder wachgerufen werden; oder die Hausmannskost, die so an die Zeit bei Oma erinnert… Gefühle werden wieder wachgerufen. Genau so passiert das auch mit starken negativen Gefühlen, welche aus vergangenen Zeiten im Gehirn abgespeichert worden sind. Diese Gefühle kommen dann durch ähnliche Reize im Erwachsenenalter wieder hoch.

Das kann sehr belastend sein, da man diesen Vorgang mit dem Verstand nicht steuern kann. Man reagiert  „über“ in bestimmten Situationen (=Auslösesituation), man fühlt sich den eigenen Gefühlen hilflos ausgeliefert. „Was geht denn bei der ab?“ Überreaktionen werden von Außenstehenden oft als unangemessen empfunden. Oftmals auch nicht nachvollziehbar, warum  zum Beispiel Frauen, die in ihrer Kindheit Opfer von Gewalt waren, sich wieder gewalttätige Lebenspartner aussuchen.

Reaktivierung alter kindlicher Gefühle und das Schlüssel-Schloss-Prinzip

Gespeichert im Gehirn sind die kindlichen Lebensumstände, die Verhaltensweisen der Eltern und spezifische Wahrnehmungen in der Vergangenheit und Kindheit .

Im Erwachsenenalter werden nun diese gemerkten Gefühle und Verhaltensweisen reproduziert.

So erzeugt man auch in anderen Menschen, die mit einem in Kontakt kommen, bestimmte gefühlsmäßige Reaktionen. Das nennt man emotionale Resonanz. So kommen Opfer und Täter oft unbewusst auf der Fühl-Ebene wieder zusammen. Ein unsicherer Gang, eine schwächliche Ausstrahlung, die unbewusste Opferhaltung, Angst und Trauer in Mimik und Gestik…. Das zieht die Täter an. Umgekehrt nimmt ein Mensch, der bereits Gewalt zum Opfer gefallen ist, unbewusst Hass und Gewaltbereitschaft beim Täter wahr. Diese wurde erlebt und ist im Gehirn als „normales“ Muster abgespeichert worden. So finden diese 2 gefühlsmäßigen Gegensätze (als Schlüssel und Schloss) über diese emotionale Resonanz zusammen, was rational oft nicht nachzuvollziehen ist.

So spielen sich Dramen oft immer und immer und immer wieder ab.

Unverarbeitete negative Gefühle, die uns in unserer persönlichen Weiterentwicklung hemmen. Hier setzt die aufdeckende, auflösende Hypnosetherapie direkt an (Hypnoanalyse). Alte, unverarbeitete Muster werden ursächlich aufgearbeitet. Hierbei treten oft starke emotionale Reaktionen auf, die den Heilungsprozess gezielt einleiten. Unbewusste, schon lange gespeicherte Gefühle können i.d. R.  schon in 3-10 Sitzungen aufgelöst werden. Im Vergleich zur Verhaltenstherapie, welche 50-90 Sitzungen braucht, findet man in Hypnose den Zugang zur Ursache und den angestauten Emotionen.

Werden hier die inneren Gefühle verändert, führt das oftmals auch unweigerlich zur Veränderung des Umfeldes.

Selbsterkenntnis und Neubewertung von Situationen sowie veränderte Selbstwahrnehmung sind oft die Resultate. Die Hypnotherapie, speziell die Hypnoanalyse, geht direkt an die Wurzel und verändert nachhaltig das emotionale Erleben. Eine Arbeit und Investition in die eigene Zukunft, die sich lohnt!

Gerne vereinbaren Sie einen Termin in meiner langjährigen Fachpraxis für Hypnoanalyse. Ihre Heilpraktikerin Prokopp

Quelle: Auflösende Hypnose, F. Weber

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